Tipps für gelingende Beziehungen

Ostern ist das Fest der Auferstehung. Und dieses Fest wird nicht umsonst zu Beginn des Frühjahrs gefeiert. Wir warten und hoffen, dass überall neues Leben entsteht und es zu wachsen und zu blühen beginnt. In dieser Zeit feiern wir Christen und Christinnen die Auferstehung Jesu, der durch seinen Tod den Tod überwunden und besiegt hat. Indem ER sich der Gewalt, die es leider Gottes auf dieser Welt gibt, nicht widersetzt, sondern sie erlitten hat, hat er sie überwinden können, und indem er durch Leid und Schmerzen hindurch den Tod erlitten hat, hat er ihn auch besiegt. Und er hat uns als seine Geschwister – wenn wir es wollen – sozusagen mitgenommen und uns dadurch auch die Überlegenheit des Lebens geschenkt.

Für ein Leben in Fülle

Gott will, dass wir ein gutes Leben haben und es in Fülle haben, so wird es in der Bibel betont. Und alles, was ER tut, soll und muss daher auch unserem Leben dienen, schon hier – und nicht erst, aber wahrscheinlich erst recht – im Himmel. So werden Tod und Auferstehung für unser ganzes Leben von Bedeutung, auch und gerade im Zusammenhang mit unseren Beziehungen. Denn zu einem Leben in Fülle gehören glückende Beziehungen und Gott will, dass unsere Beziehungen glücken. Denn sie haben ja etwas mit Liebe zu tun und Liebe ist, so behaupten wir Christen, die Stärke und ein Wesensmerkmal unseres Gottes. Und daher hat auch eines der wesentlichsten Dinge unseres Glaubens, die Botschaft von Tod und Auferstehung, etwas mit unserem Leben, mit unseren Beziehungen zu tun. Denn gerade dort erleben wir sie, diese Botschaft. Und je mehr wir daran glauben können, dass es nach dem Tod eine Auferstehung gibt, desto besser können wir auch mit den vielen „kleinen Toden“, die wir in unseren Beziehungen täglich erleben, umgehen.  

Viele „kleine Tode“ und immer wieder Auferstehung

So muss zum Beispiel die erste rosarote Verliebtheit sterben, damit eine andere, eine realistischere, vielleicht eine lebbarere Liebe (auf)erstehen kann. Wir erleben aber auch immer wieder die vielen kleinen Tode im täglichen Zusammenleben, bei denen wir verletzt werden und wo oft auch ein Stück Liebe, ein Stück Leben stirbt. Aber wir wissen auch von den Toden, wo wir den anderen/die andere verletzen und Schmerzen zufügen. Meist unabsichtlich, manchmal aber auch, weil wir einfach zu wenig achtsam mit dem anderen umgehen, zu wenig Aufmerksamkeit auf seine/ihre Bedürfnisse richten. Und immer stirbt dann etwas. Aber immer könnte auch wieder etwas auferstehen. So kann ein durchgestandener Konflikt zu einer neuen, einer größeren Intensität der Beziehung führen, so kann ein ernsthaft ausgetragener Streit mehr Gemeinsamkeit und Versöhnung, eine neue, höhere Lebensqualität, eine Auferstehung bringen. Je mehr man sich bewusst macht, dass der Tod eben nicht das Letzte sein muss, desto mehr kann das Leben, die Liebe immer wieder lebendig werden und so dadurch auch am Leben bleiben.

Vertrauen und Geduld

Die Helfer des Todes aber sind, so habe ich unlängst gehört, die Angst und die Ungeduld. Gegen Angst können wir Vertrauen, Zuversicht, Hoffnung setzen und Liebe braucht immer Geduld, mit dem anderen – aber auch mit sich.

Dr. Luitgard Derschmidt, In: Pfarrbriefservice.de

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