Nein - wir sind nicht perfekt. Und es geht auch nicht alles ganz leicht. Unverwundet wird wohl auch keiner aus dem Rennen gehen. Aber... wir wissen wofür wir am Weg sind: für den Glauben an Gott, für die Menschen, die uns anvertraut sind... #Hauptamtliche #Team #Seelsorgeraum #Stubai #Stärken #Teamtag #BegleiterInnen
 
 
 
Am 28. Juni 2020 stand beim Sonntagsgottesdienst in der Pfarrkirche Neustift im Stubaital ein Jubilar im Mittelpunkt: P. Josef Zauner SDB wurde vor 40 Jahren zum Priester geweiht. 28 Jahre davon verbrachte er in Fulpmes im Schülerheim Don Bosco und wirkte als Seelsorger im ganzen Tal. Pfarrkuratorin Gabi Eller gratulierte mit einer Rose und einer Kerze.
 
P. Peter Rinderer SDB sprach in der Festpredigt über die Taufe und den Grundauftrag aller Christen zur Gottes- und Nächstenliebe. Er hob hervor, dass P. Josef Zauner auf einzigartige Weise die Gottes- und Nächstenliebe lebt: „Als guter Zuhörer bei Beicht- und Seelsorgegesprächen, als Musiker bei der Gottesdienstgestaltung oder als Fußballtormann mit den Jugendlichen im Schülerheim.“ Mit einem Segenslied am Ende des Gottesdienstes bekräftigten alle Anwesenden die guten Wünsche für den Jubilar P. Josef Zauner.
 
Mehr zu P. Josef Zauner SDB:
P. Josef Zauner ist ein Spätberufener. Er hat in Wels Schlosser gelernt und ist 1965 (mit 19 Jahren) nach Unterwaltersdorf gekommen, weil er Priester werden wollte. Er besuchte dort das Aufbaugymnasium, trat 1971 bei den Salesianern ein und war in Unterwaltersdorf auch zwei Jahre Erzieher.
 
1973 kam er zum Studium der Sozialpädagogik und der Theologie nach Benediktbeuern (Oberbayern), wo er am 29. 06. 1980 zum Priester geweiht wurde.
 
Nach seiner Priesterweihe war er Erzieher im Schülerheim in Landeck und kam von 1982 - 1986 das erste Mal nach Fulpmes. Nach Zwischenstationen in Horn und im Lehrlingsheim in Linz kam er zu einer zweiten Phase (1993 - 2003) nach Fulpmes. Unterbrochen von drei Jahren als Kaplan und Jugendheimleiter in Amstetten kam er 2006 auf Dauer nach Fulpmes als Erzieher und Religionslehrer, wo er ab 2014 auch das Amt des Direktors der Mitbrüdergemeinschaft übernommen hat.
 
P. Zauner hat wegen seiner Sportlichkeit (Fußball, Laufen, Schifahren, Bergsteigen, …) und wegen seines großen Interesses am Leben des Einzelnen immer einen guten Zugang zu den Jugendlichen. Auch als Aushilfspriester im Seelsorgeraum Stubaital und als Beichtvater und Seelenführer ist er über den Bereich des Schülerheimes hinaus weit bekannt und beliebt. Gerne überließ er die direkte Leitung des Schülerheimes (und damit die oft nichtpriesterlichen Sorgen um Disziplin und Finanzen) anderen Mitbrüdern.

 

Es war schon etwas eigenartig auf meinem Bildschirm in meinem Homeoffice zu beobachten, wie die Bewohner im Vinzenzheim Neustift etwa 9 km weiter auf den Stühlen Platz nahmen, um den Gottesdienst vor den Bildschirmen im Altersheim mitzufeiern.

Zuerst musste Martin Lehner, der Leiter des Hauses, den Bewohnern erklären, warum am Bildschirm Diakon Leo und nicht die sonst üblichen NachrichtensprecherInnen zu sehen sind.

Wegen der Sicherheitsmaßnahmen haben die Bewohner wenig Kontakt zur „Außenwelt“ und so empfand ich es als besonders wertvoll, mit diesen lieben Menschen und ihrem Pflegepersonal auf diese Weise gemeinsam Gottesdienst zu feiern.

Ein besonderes Highlight war, dass der Tagesheilige, der Hl. Georg, auch der Schutzpatron der Pfarrkirche Neustift ist und uns wohl vom Himmel aus tatkräftig unterstützt hat.

Die Musikeinspielungen per WhatsApp durch die Organistin Cheryl Müller ergänzten unser gemeinsames Beten.

Vielen Dank an Heimleiter Martin Lehner und Reinhold Fankhauser, welche die technischen Voraussetzungen geschaffen haben und dem Pflegeteam des Vinzenzheimes.

Natürlich ist der persönliche Kontakt mit den Bewohner und die Gottesdienstgemeinschaft in der Hauskapelle nicht zu ersetzen, ich glaube aber, es hat uns allen gut getan und der österliche Geist der Zuversicht und der Hoffnung, hat auch auf diese Weise einen Weg in unsere Herzen gefunden. 

 

Diakon Leo Hinterlechner

Seelsorger im Vinzenzheim Neustift

„Aus seiner geöffneten Seite strömen Blut und Wasser, aus seinem durchbohrten Herzen entspringen die Sakramente der Kirche – kurz und prägnant drückt das Hochgebet des Festtages den Festinhalt von Herz Jesu aus. Jesus gibt sein ganzes Herzblut für dich und schenkt sich dir. Die heilige Ordensschwester Margareta Maria sah in ihren Visionen im 17.Jahrhundert immer wieder das Herz Jesu aufleuchten, dem wir uns zuwenden sollten. Der Jesuitenorden verbreitete bei den Volksmissionen diesen Gedanken in der Hoffnung und im Wissen, dass vom Herzen Jesu alles zu erwarten ist. Daran glaubten unsere Ahnen und so gelobte 1796 der Tiroler Landtag, vom Krieg bedroht, das Herz Jesu Fest immer würdig zu begehen – das Tiroler Herz Jesu Gelöbnis war geboren. Bis heute über 200 Jahre danach, sind Bergfeuer, Hochämter und Gelöbnisse fixer Bestandteil unserer Glaubenskultur, unserer Dörfer.

 

Herzjesu im Stubaital

 

Herz-Jesu-Freitag 19.6.2020

Telfes/Plöven: 18:00 Uhr Feldmesse

 

Herz-Jesu-Sonntag 21.6.2020

Schönberg: 9:30 Uhr Heilige Messe

Mieders: 9:00 Uhr Feldmesse im Widumgarten

Fulpmes/Medraz: 9:30 Uhr Festgottesdienst am Medrazer Kirchplatzl - bei Schlechtwetter in der Pfarrkirche

Neustift: 9:30 Uhr Heiliges Amt für die Pfarrfamilie

 

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Aktuelles aus den Pfarren im Stubaital

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