Gedanken zum am Bildstöckl im Widumgarten weiter verwendeten Blumenkranz der Fronleichnamsmonstranz. 

Die Klänge unserer Musikkapelle beim Tagrebell sind verhallt, die Munition für Böllerschüsse unserer Schützen verschossen und der Weihrauchduft bei der Feldmesse im Widumgarten ist verpufft. Die Gebete sind gesprochen, die Predigt inbrünstig herausgelassen, der Segen erbetet und gespendet. Die heuer kleinen Formationen sind abgezogen und die liturgische Grund- und Festausstattung verräumt. Der "Alltag?" hat uns wieder. 

Und - was bleibt? Ich muss dabei unwillkürlich an die Kindergeschichte des Mäuserich Frederik denken, der Farben und Eindrücke für den Winter, für dunkle Zeiten gesammelt hat. Ausgelacht haben sie ihn dafür. Weil er ja nichts geleistet und erarbeitet hat. Als es aber dunkel wurde, haben sie sich an seinen Hoffnungsgeschichten genährt.

Sammle auch ich Hoffnungsgeschichten wenn ich Festzeiten genießen darf oder weine ich grundlosen Phantasien nach?

What would Jesus do? Da brauche ich wohl nicht lange nachzufragen...

Pfarrkurator Michael Brugger 

Aktuelles aus den Pfarren im Stubaital

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