Kalvarienberg

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Der Kalvarienberg Mieders wird liebevoll von der Schützenkompanie betreut und dient Gästen wie Einheimischen als beliebter Aussichts- und Besinnungspunkt. In der Kapelle finden in den Monaten ab Ostern bis Allerheiligen Gottesdienste statt. Im Tiroler Kunstkataster lesen wir:
 
Sieben gemauerte Bildstöcke führen auf den Kalvarienberg. Die Bildstöcke sind mit Architekturmalerei vom Ende des 17. Jahrhunderts geschmückt und beherbergen in den Rundbogennischen Bilder mit Passionsszenen (Jesus nimmt Abschied von seiner Mutter, Jesus am Ölberg, Jesus vor Pilatus, Geißelung, Dornenkrönung, Verurteilung, Kreuztragung) aus dem 19. Jahrhundert.
 
 
 
Die zweijochige Kapelle hat einen dreiseitigen Chorschluss, einen an den Chor angebauten Rechteckturm, an der Ostseite einen Sakristeianbau und eine auf Säulen ruhende Vorhalle unter einem Satteldach.
 
Sie wurde 1843 in der heutigen Form errichtet. Im Giebelfeld der Vorhalle gibt es ein Bild des Guten Hirten, in der Vorhalle selbst ein abgeschrägtes Segmentbogenportal und eine darüber liegende Darstellung der Einweihungsfeier von 1843, beidseitig der Türe Tafeln mit den Namen der Gefallenen der beiden Weltkriege.
 
Innen Stichkappengewölbe, klassizistische Architekturmalerei und Einzelfresken von Johann Kramer, inschriftlich aus dem Jahre 1840, sowie ein plastischer Berg mit Ölberggruppe aus der Zeit um 1700, und ein Heiliges Grab und eine Weihnachtskrippe mit Papierfiguren aus dem 19. Jahrhundert.
 
Aus: Arnold, Wiesauer: Kapelle auf dem Tafelbühel, Kalvarienbergkapelle. In: Tiroler Kunstkataster.

 

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